Vertriebsführung
Führungskräfte für Aufbau, Entwicklung und Neuausrichtung von Vertriebsorganisationen — von Wachstum und Transformation bis zu Restrukturierung und anspruchsvollen Marktsituationen.
Headhunter für Fach- und Führungskräfte im Vertrieb in Bayern
Risikoteilung mit Handschlagqualität.
Vertrieb lässt sich nicht über Lebensläufe absichern.
Als Headhunter begleite ich Unternehmen in Bayern bei vertriebsrelevanten Besetzungen — von operativen Vertriebsrollen bis in die Führungsebene.
Porträt · Goran Golik · Sales.Bayern
Meine Perspektive
Mit Sales.Bayern konzentriere ich mich bewusst auf Schlüsselrollen im Vertrieb — und auf Bayern. Dort, wo die Entscheidung im Alltag trägt: Markt, Team, Kunde, Führung.
Timing, Struktur und Führung wirken dort oft stärker als das Profil auf dem Papier. Im Mandat geht es mir nicht um Volumen — sondern um die Frage, wer in dieser Konstellation trägt.
Im Vertrieb werden Fehlentscheidungen schnell sichtbar. Zugleich differieren Markt, Führungskultur und operative Anforderung stark — von Unternehmen zu Unternehmen.
Für diese Arbeit ist mir Tiefe wichtiger als maximale Streuung.
Seit Jahren begleite und vermittele ich in Bayern Fach- und Führungskräfte im Vertrieb — vom Außendienst bis in die Führungsebene. Dazu kommen 9 Jahre Führungserfahrung mit Teams von bis zu acht Mitarbeitenden.
Diese beiden Blickwinkel prägen meine Arbeit: langjährige Erfahrung in der Besetzung von Vertriebsrollen — und eigene Führungsverantwortung.
So rücken Führung, Erwartungshaltung und operative Realität ins Zentrum — nicht das Profil für sich.
Sales.Bayern ist bewusst auf Bayern ausgerichtet.
Belastbare Besetzungen brauchen Nähe zum Markt — zu Führung, Kundenrealität und dem, was in diesem Umfeld trägt.
Leistungen
Für Mittelstand und Scale-ups in Industrie, Technologie und B2B-SaaS. Vom operativen Vertrieb bis zur Führungsebene — immer im Kontext von Markt, Führung und Vertriebsrealität.
Führungskräfte für Aufbau, Entwicklung und Neuausrichtung von Vertriebsorganisationen — von Wachstum und Transformation bis zu Restrukturierung und anspruchsvollen Marktsituationen.
Vertriebsprofis an der Schnittstelle von technischem Verständnis, Beratung und kommerzieller Verantwortung.
Operative Vertriebspersönlichkeiten für regionale und überregionale Märkte — nah am Kunden und verantwortlich für messbare Ergebnisse.
Strategische Kundenverantwortung mit langfristiger Wirkung auf Umsatz und Geschäftsbeziehungen — nah am Kunden, klar im Ergebnis.
Vertriebspersönlichkeiten für neue Märkte, neue Kunden und den strukturierten Aufbau zusätzlicher Geschäftspotenziale.
Mandatsprozess
Diskret, strukturiert, nah an der Realität der Rolle. Ziel ist Klarheit — nicht Aktivität.
Strukturierter Abgleich mit HR und der Reportinglinie: Rolle, Erwartungen, bisherige Herausforderungen — operativ, strategisch und kulturell.
Führung beeinflusst Erfolg oft stärker als der Lebenslauf: Kommunikationsstil, Entscheidungslogik, Erwartungshaltung. Kultur ist dabei mehrperspektivisch — HR, Führungskraft, Vertriebsteam, reale Vertriebsrealität. Keine dieser Perspektiven ist richtiger als die andere.
Nicht nur Stationen im Lebenslauf: Welche Persönlichkeit trägt in diesem Umfeld wirklich? Definition von Erfolgsfaktoren — und der Felder, in denen Risiken entstehen.
Diskrete Identifikation relevanter Persönlichkeiten. Fokus auf Qualität statt Reichweite — inklusive realistischem Wechselwillen und Passung.
Operative Tragfähigkeit, Passung zur Führungsrealität und mögliche Risiken, die Lebenslauf und Interview allein nicht sichtbar machen. Ziel ist eine belastbare Entscheidung — nicht ein schöner Eindruck.
Begleitung bis zur finalen Besetzung und in die Integration: realistische Erwartungshaltung, klare Kommunikation — denn Wirkung zeigt sich erst im Alltag.
Vertriebsrealität in Bayern
Einordnungen aus der Praxis der Personalberatung und des Sales-Headhuntings in Bayern — nicht als Blog, sondern als Perspektive aus über 6.000 Gesprächen.
Es gibt eine Konstellation, die ich in meiner Arbeit häufiger beobachte als jede andere: Ein Vertriebler mit überzeugenden Stationen, starken Referenzen und klarer Abschlussstärke wechselt in ein neues Unternehmen — und ist nach neun Monaten wieder weg. Manchmal im gegenseitigen Einvernehmen. Manchmal nicht.
Das Unternehmen fragt sich: Haben wir uns beim Kandidaten geirrt? Der Kandidat fragt sich: War das wirklich der richtige Schritt? Und der Headhunter — sofern er ehrlich ist — fragt sich: Was haben wir übersehen?
Vertriebskompetenz ist keine konstante Größe. Sie entfaltet sich — oder sie verpufft. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Persönlichkeit, Führungsstil, Marktreife und dem, was ein Unternehmen im Alltag wirklich toleriert.
Ein Vertriebler, der im strukturierten Konzernumfeld mit klar definierten Prozessen, einem starken Innendienst und langem Verkaufszyklus außergewöhnlich liefert, kann im mittelständischen Umfeld — wo Eigeninitiative, Improvisationsfähigkeit und ein hohes Maß an Selbstorganisation gefordert sind — innerhalb weniger Monate an seine Grenzen stoßen. Nicht weil er schwächer geworden ist. Sondern weil das System andere Stärken abverlangt.
Das gilt auch umgekehrt: Wer im dynamischen Scale-up gelernt hat, mit Unklarheit umzugehen, Dinge zu gestalten statt zu verwalten, und Entscheidungen ohne Rückendeckung zu treffen, kann im prozessgetriebenen Konzernumfeld schnell als „schwer steuerbar" wahrgenommen werden — obwohl exakt diese Eigenschaft in einem anderen Kontext den entscheidenden Unterschied macht.
In meiner Arbeit habe ich gelernt, dass es vor allem drei Faktoren sind, die über den langfristigen Erfolg einer Vertriebsbesetzung entscheiden — und die in keinem Lebenslauf erscheinen:
Führungserwartung: Wie viel Orientierung braucht der Kandidat, und wie viel gibt die Führungskraft? Nicht jede Führungskraft ist in der Lage oder willens, einem neuen Mitarbeiter in der Einarbeitungsphase die Struktur zu geben, die er braucht. Wenn beides zusammentrifft, entsteht stiller Frust — auf beiden Seiten.
Marktreife des Produkts: Ein erfahrener Hunter, der es gewohnt ist, ein etabliertes Produkt in einem bekannten Markt zu verkaufen, wird Schwierigkeiten haben, wenn plötzlich Überzeugungsarbeit für ein noch wenig bekanntes Angebot gefragt ist. Die Frage „Was hat der Kandidat bisher verkauft?" ist weniger wichtig als: „Unter welchen Marktbedingungen hat er es getan?"
Interne Erwartungslogik: Was gilt in diesem Unternehmen als Erfolg — wirklich? Nicht das, was im Zielsystem steht. Sondern das, womit man intern Anerkennung bekommt. Diese ungeschriebenen Regeln entscheiden oft mehr über Zufriedenheit und Verbleib als das Gehalt.
Wenn ich ein Mandat annehme, führe ich deshalb zunächst ein strukturiertes Gespräch mit der direkten Führungskraft — nicht nur mit HR. Nicht weil HR unwichtig wäre, sondern weil die Realität der Rolle im Alltag meistens anders aussieht als im Anforderungsprofil.
Ich frage: Woran ist der letzte Kandidat gescheitert — und was wurde daraus gelernt? Welche Freiheiten hat der neue Mitarbeiter wirklich, und welche nicht? Wo endet Vertrieb in diesem Unternehmen, und wo beginnt die Abhängigkeit von anderen Abteilungen?
Diese Fragen sind manchmal unbequem. Aber sie sind der Unterschied zwischen einer Besetzung, die nach neun Monaten wieder aufgemacht werden muss — und einer, die trägt.
Wenn eine Vertriebsbesetzung scheitert, rechnen die meisten Unternehmen das Gleiche nach: Gehalt für sechs bis neun Monate, Recruiting-Kosten, Einarbeitungsaufwand. Die Summe ist schmerzhaft. Aber sie ist nicht der eigentliche Schaden.
Der eigentliche Schaden entsteht in den Bereichen, die keine Zeile in der Kostenrechnung kennen — und die sich trotzdem noch Monate oder Jahre später in Zahlen niederschlagen.
Ein neuer Vertriebsmitarbeiter braucht Zeit, bis er Umsatz generiert. Das ist bekannt und eingepreist. Was selten eingepreist wird: In dieser Zeit läuft der Markt weiter. Wettbewerber sind beim Kunden. Opportunities reifen — ohne dass jemand da ist, der sie erkennt und bearbeitet.
Wenn ein Mitarbeiter nach acht Monaten wieder geht, beginnt diese Phase von vorn. Nicht acht Monate Anlaufzeit — sondern sechzehn. Manche Kunden haben in dieser Zeit eine Entscheidung getroffen. Nicht gegen das Unternehmen. Einfach weil jemand anderes da war.
Eine Fehlbesetzung in einer Vertriebsführungsrolle ist besonders teuer — weil sie nicht nur eine Person betrifft. Ein Vertriebsleiter, der das Team nicht hinter sich bringt, der Konflikte erzeugt statt Orientierung, oder der intern mehr Energie kostet als er nach außen freisetzt, bindet Kapazität bei jedem einzelnen Teammitglied.
Ich habe Mandate übernommen, bei denen die eigentliche Aufgabe nicht die Neubesetzung war — sondern die Frage: Wer bleibt noch, wenn die Führungskraft geht? Fluktuation im Vertriebsteam nach einer Fehlbesetzung in der Führung ist ein reales Risiko. Und ein sehr teures.
Im Außendienst ist Kontinuität ein Wert. Kunden bauen Vertrauen zu Menschen auf — nicht zu Unternehmen. Wenn ein Ansprechpartner geht und der nächste drei Monate später kommt, ist der Schaden nicht immer sofort sichtbar. Er zeigt sich beim nächsten Vertragsende. Oder wenn ein Wettbewerber einen besseren Moment erwischt.
Ein Vertriebsmitarbeiter im oberbayerischen Mittelstand, der seinen Bezirk gut kennt und von seinen Kunden geschätzt wird, ist keine Ressource — er ist ein Beziehungsgeflecht. Das lässt sich nicht in einem Onboarding-Dokument übergeben.
Kein Prozess eliminiert das Risiko einer Fehlbesetzung vollständig. Märkte verändern sich. Führungssituationen auch. Was ein guter Besetzungsprozess leisten kann: Die Wahrscheinlichkeit einer tragfähigen Entscheidung deutlich erhöhen. Und die Risiken benennen, bevor sie im Quartal sichtbar werden — nicht danach.
Deshalb ist ein Headhunter, der Risiken früh benennt, kein Pessimist. Er ist genau das, wofür man ihn bezahlt.
Wer heute eine Vertriebsrolle besetzen will, hat mehr Werkzeuge zur Verfügung als je zuvor. KI-gestützte Sourcing-Plattformen, automatisierte Longlist-Tools, algorithmische Matching-Systeme. Eine Longlist mit 150 bis 200 Profilen ist in 48 Stunden keine Seltenheit mehr.
Das klingt nach Fortschritt. Und in gewisser Hinsicht ist es das auch. Aber es verschiebt das eigentliche Problem — es löst es nicht.
Mehr Kandidaten bedeuten nicht mehr Sicherheit. Sie bedeuten mehr Entscheidungsaufwand — ohne dass die Qualität der Entscheidung automatisch steigt. Wer 200 Profile erhält, muss trotzdem entscheiden, welche drei davon wirklich passen. Und nach welchen Kriterien.
Wenn die Kriterien unklar sind — oder wenn sie sich nach außen anders darstellen als sie im Unternehmen gelebt werden — hilft auch die beste Longlist nicht. Sie produziert nur mehr Volumen bei gleichem Risiko.
KI-gestützte Sourcing-Tools sind stark in der Mustererkennung auf Lebensläufen: Branchenerfahrung, Unternehmensgröße, Vertriebszyklus, Tools. Sie können in Sekunden tausende Profile scannen und filtern. Das ist echte Effizienzgewinnung — vor allem bei operativen Rollen mit klar definierten Anforderungen.
Was sie nicht leisten: die Einordnung dahinter. Die Frage, ob jemand in einem bestimmten Führungsumfeld Wirkung entfaltet. Ob die Wechselmotivation trägt oder in sechs Monaten erodiert. Ob das, was im Lebenslauf nach Abschlussstärke aussieht, wirklich Abschlussstärke ist — oder eine Branche, die einfach leicht zu verkaufen war.
Diese Einordnung ist keine Intuition. Sie ist das Ergebnis von Gesprächen — mit dem Kandidaten, mit der Führungskraft, mit dem Marktumfeld.
Was ich in den letzten Jahren beobachte: Der Markt für Recruiting-Dienstleistungen teilt sich zunehmend in zwei Segmente. Auf der einen Seite: skalierbare, volumenorientierte Prozesse, bei denen Technologie den Großteil der Arbeit übernimmt. Schnell, kostengünstig, mit entsprechender Trefferquote.
Auf der anderen Seite: Mandate, bei denen es nicht um Volumen geht — sondern um Einordnung. Bei denen die Frage nicht lautet „Wer ist verfügbar?", sondern „Wer wirkt in diesem System?" Und bei denen die Kosten einer Fehlentscheidung deutlich höher sind als die Kosten eines Mandatshonorars.
Für dieses zweite Segment wird Technologie ein nützliches Werkzeug bleiben — aber kein Ersatz für das, was am Ende zählt: Urteilsvermögen, Marktkenntnis und die Bereitschaft, auch unbequeme Einschätzungen auszusprechen.
Wenn Sie eine Schlüsselrolle im Vertrieb besetzen, lohnt es sich, eine einfache Frage vorab zu stellen: Geht es hier darum, Kandidaten zu finden — oder darum, die richtige Entscheidung zu treffen?
Beides ist legitim. Aber es sind unterschiedliche Aufgaben. Und sie brauchen unterschiedliche Ansätze.
Zusammenarbeit & Haltung
Genau deshalb endet meine Verantwortung nicht mit der Vertragsunterschrift — sondern dort, wo sich die Besetzung im Unternehmensalltag bewähren muss.
Die erste Zusammenarbeit kann — abhängig von Rolle, Suchkomplexität und gemeinsamer Erwartungshaltung — bewusst ohne initialen Retainer beginnen. So entsteht früh ein gemeinsames Verständnis für Arbeitsweise, Transparenz und die Qualität der Zusammenarbeit.
Das Honorar beträgt 27 % des Bruttojahreszielgehalts der jeweiligen Position — inklusive variabler Bestandteile, sofern diese für die Rolle relevant und realistisch erreichbar sind.
Die Rechnungsstellung erfolgt erst mit tatsächlichem Antritt des Kandidaten im Unternehmen.
Ein wesentlicher Teil meines Modells besteht bewusst darin, Risiko nicht vollständig auf die Mandatsseite zu verlagern. Denn eine Besetzung ist erst dann erfolgreich, wenn sie sich auch im operativen Alltag bewährt.
Daher umfasst die Zusammenarbeit zusätzlich eine kostenfreie Nachbesetzung bei einer frühzeitigen Trennung:
Meine Tätigkeit ist zusätzlich über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgesichert.
Langfristige Partnerschaften entstehen aus meiner Sicht nicht über Vertragsmodelle, sondern über Vertrauen, Transparenz und Entscheidungen, die langfristig tragfähig sind.
„Risikoteilung mit Handschlagqualität" ist für mich kein Claim — sondern Teil meiner Arbeitsweise.
Kontakt
Wenn Sie eine Schlüsselrolle im Vertrieb besetzen, lohnt sich oft ein kurzes Gespräch: Worum geht es wirklich — und woran würde es scheitern?
In der Regel melde ich mich innerhalb weniger Stunden — offen, sachlich, vertraulich.
Keine Weitergabe von Kandidatenprofilen an Unternehmen ohne vorherige Abstimmung. Einordnung und Austausch erfolgen diskret und ohne Zeitdruck.
Ein paar Eckdaten reichen für den ersten Austausch. Alles Weitere klären wir persönlich.
Ein Lebenslauf ist hilfreich, aber kein Muss. Ein paar Zeilen oder Ihr LinkedIn-Profil reichen für einen ersten vertraulichen Austausch.
Ihre Unterlagen werden nicht ohne vorherige Abstimmung an Unternehmen weitergegeben.